Berichte
2. Encaustic-Urlaubs-Woche
in Gerlos im schönen Zillertal
Auch dieses Jahr war diese Woche Entspannung pur. Schon am Samstag, während ich den Seminarraum für den Workshop herrichtete, schneiten die ersten Teilnehmer/innen herein. Es gab ein großes Hallo und sofort wurde ausgiebig über die Encaustic geratscht. Besonders hat es mich gefreut, wieder alte Bekannte zu treffen. International waren wir auch dieses Mal: Deutschland, Österreich, Schweiz und Südtirol waren vertreten.
Am Abend dann trafen wir uns an der Bar zu einem Begrüßungsumtrunk und es wurden alle Details zum Ablauf dieser Woche nochmals besprochen. Wer noch nicht zu Abend gegessen hatte, konnte sich uns anschließen und zum Essen mitgehen.
Am Sonntag, nach dem gemeinsamen Frühstück, startete dann unser Seminar. Gemalt wurde ab 9 Uhr mit einer halben Stunde Mittagspause. Schon am ersten Tag entstanden wundervolle Bilder. Während die Anfänger die Grundlagen erlernten, durften sich die Fortgeschrittenen auf der Hotplate (beheizbare Malplatte) austoben – auch dieses Jahr gab´s wieder neue Techniken zu sehen. Um 14.30 Uhr legten wir das Eisen zur Seite und stürzten uns in die Freizeit. Man traf sich mit seinem Partner um gemeinsam etwas zu unternehmen oder lieh sich im Ort Fahrräder aus. Einige gingen auch zum Schwimmen und in die Sauna. Auch war die Infrarot-Wärmekabine ein heißer Tipp (am liebsten würde ich sie mit nach Hause nehmen).
Mittags wurde eine Liste mit den Auswahl-Menüs (4 Gänge, war sehr gut und auch günstig) im Partnerhotel für abends herumgereicht. Wer wollte konnte sich hier eintragen oder aber in eines der zahlreichen Restaurants gehen (sind auch sehr gut und preislich normal). Und so trafen wir uns abends in zwei Gruppen - die einen gingen ins Partnerhotel und die Anderen in ein Restaurant nach Wahl. Wer lieber alleine oder mit seinem Partner ging konnte das natürlich auch tun.
Am feuerlodernden Kamin war immer der Treffpunkt nach dem Essen. Bei einem Glas Wein wurden Geschichten ausgetauscht, gelacht und Freundschaften geschlossen. Viel zur tollen Stimmung trug auch Elisabeth (die Hotelchefin) bei. Sie war immer für uns da und gab uns das Gefühl, eine große Familie zu sein. Ich glaub, ich hab das ganze Jahr nicht so viel gelacht wie in dieser Woche.
Der Mittwoch war zu freien Verfügung. Wer etwas unternehmen wollte, hatte 2 volle Ordner mit Ausflugszielen zur Auswahl, da war für jeden was dabei. Wir (Günther, mein Mann und ich) fuhren nach Mayerhofen zum bummeln, wo wir prompt einige unserer Leute trafen.
Donnerstags wurde dann wieder fleißig gemalt. Es entstanden tolle Werke und am Freitag nahmen wir uns die Leinwände vor. Manche Bilder waren hart erarbeitet aber alle wurden Meisterwerke.
Leider ist die Woche wieder viel zu schnell vergangen und wir mussten am Samstag Abschied nehmen. Dies gestaltete sich aber dann doch recht lustig, weil genau an diesem Tag Almabtrieb war und die Kühe direkt am Hotel vorbei liefen.
Es freut mich, dass auch dieses Jahr wieder Freundschaften geschlossen wurden mit dem gegenseitigen Versprechen sich zu besuchen.



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