Tipps und Tricks
Pen bleibt nicht auf dem Tisch liegen
Kleben Sie mit Tesa einen Kugelschreiber o. ä. auf den Tisch. Nun können Sie den Pen einhaken und er rutscht nicht mehr vom Tisch.
Maleisen als Malplatte - es hält nicht
Wenn das Maleisen klappert, wenn man es zur Malplatte umbaut, dann hilft ein Kosmetiktuch, das auf den Griff gelegt wird. Nun kann man das Eisen darüberschieben und es hält.
Misslungene Bilder
Wenn mal wirklich ein Bild mißlungen ist, und man außer einem braun-grauen Wachsgemisch nichts mehr erkennen kann, können Sie folgendes daraus machen:
1. Nehmen Sie kräftige, gut deckende Farben und tragen Sie das Wachs mit dem Saugeffekt auf. Verwenden Sie je nach Geschmack 2-3 Farben
2. Nehmen Sie Gold-, Silber- oder Kupferfolie und legen Sie die Folie mit der glänzenden Seite nach oben auf das Bild. Nun streifen Sie mit der Maleisenkante schnell (sonst schmilzt das Wachs) über das Bild. An den erhobenen Stellen bleibt nun die Folie hängen.
3. Nun schneiden Sie verschiedene Ecken und Streifen heraus, kleben Sie auf eine schwarze Klappkarte. Fertig ist eine wunderschöne Grußkarte.
Arbeitsunterlage
Als Arbeitsunterlage eignet sich am Besten ein altes Stück PVC-Boden. (Im Teppichhandel sind kleine Reste für wenige Euro erhältlich.) Schneiden Sie sich ein Set in der gewünschten Größe zu (meine sind ca. 65 x 50 cm groß). Der Vortel: Sie sind weich und damit gut zum Malen geeignet. außerdem lassen sie sich immer wieder "sauber-bügeln". Zum Verstaunen können sie die Matten zusammenrollen, oder unters Bett schieben. Sie sparen an Papierabfall.
Wachsflocken beim Auskratzen von Wachs
Wenn Sie bei einem Bild mit dem Encaustic-Schaber Wachs rauskratzen (z. B. einen Weg) dann entstehen kleine Wachsflocken. Diese Wachsflocken sollten Sie vorsichtig mit einem weichen Tuch vom Bild wischen, nach Möglichkeit nicht über helle Flächen.
Die Flocken fallen aber meistens vom Tuch wieder ab. Sie hinterlassen auf der Kleidung Flecken und wenn sie auf den Boden fallen, verteilt man sie mit den Füßen in der ganzen Wohnung.
Um das zu verhindern, bügle ich die ganzen Flocken dort, wo sie sind, sofort ein: im Tuch, auf der Unterlage, am Papier... So können sie keinen Schaden mehr anrichten.
Malen auf Leinwänden
Bevor Sie auf fertige Leinwände (sind bereits mit einer weißen Grundierung versehen) Ihr Encaustic-Bild malen, empfiehlt es sich, die Leinwand vorab mit Klarwachs zu grundieren. Nötige Korrekturen können so leichter ausgeführt werden.
Hier die sparsamste Methode:
1. Erhitzen Sie die Leinwand mit dem Heißluftgerät. Bleiben Sie mit dem Luftstrom immer in Bewegung (Brandgefahr)
2. Reiben Sie nun direkt mit dem Klarwachs auf die erhitzte Stelle der Leinwand. Die Poren müssen nicht geschlossen sein.
3. Wenn die ganze Leinwand mit Wachs eingerieben ist, nehmen Sie einen alten Nylon-Strumpf zur Hand, machen einen Knoten hinein und erhitzen nun das bereits aufgetragene Wachs mit dem Heißluftgerät. Nun reiben Sie das heiße Wachs in die Poren der Leinwand ein. Es solte sich nun überall Wachs befinden. Sie können das kontrollieren, indem Sie das Wachs erhitzen und die Leinwand gegen das Licht spiegeln lassen.
Nun können Sie mit Ihrem Bild beginnen.
Schwämme
Schwämme sind für kleine Bilder etwas groß. Sie können auf die gewünschte Größe zugeschnitten werden.
Rote Schwämme reinigt man am Besten auf dem Maleisen indem man Küchenpapier zwischen Maleisen und Schwamm gibt. So wird das Wachs vom Papier aufgesaugt. Man kann ihn auch im kalten (oder gefrorenen) Zustand über dem Papierkorb abperlen. Das schädigt allerdings den Schwamm.
Ich persönlich habe mir die Schwämme zugeschnitten und habe nun pro Farbe eine Ecke. Gereinigt werden sie nicht.
Die groben Schwämme bröseln, wenn sie alt werden. Dann reicht es, die mit Wachs bedeckte Ecke abzuschneiden. Der noch unbenützte Schwamm ist wie neu.
Weiße Schwämme reinigt man am Besten indem man das darauf befindliche Wachs erwärmt und dann mit einem Küchentuch abwischt. In die weißen Schwämme können Sie auch Muster schneiden und den Schwamm dann als Stempel benutzen.
Encaustic-Bilder einrahmen
Encautic-Bilder auf Malkarton können auch hinter Glas gerahmt werden. Achten Sie aber darauf, daß das Glas nicht direkt auf dem Encaustic-Bild aufliegt. Das erreicht man am Besten mit einem Schrägschnitt-Passepartout, daß Sie in Baumärkten oder im Glaserei-Fachhandel erwerben können. Grund dafür ist die Sonne. Sie erwärmt das Wachs - es wird weich. Wenn nun das Glas auf das Wachs drückt vermischt sich das Wachs wieder. Das Wachs läuft übrigens nicht davon, nur weil die Sonnen darauf scheint.
Encaustic-Bilder auf Leinwand oder mit Leinwand bezogene Malplatten werden ohne Glas gerahmt. Malplatten können Sie in der Regel in handelsübliche Wechselrahmen geben. Die Glasplatte lassen Sie dabei weg.
Keilrahmen können mit Hilfe von Spezialbeschlägen in jeden Holzrahmen eingepasst werden.
Anlaufen der Bilder
Encaustic-Bilder laufen regelmäßig an. Je nach Wachssorte (Hersteller) bekommen sie einen grauen Schleier oder werden nur matt. Die Bilderkönnen jederzeit wieder mit einem weichen Tuch poliert werden. Sie können sie aber auch versiegeln indem Sie einen für Wachs geegneten Sealer bzw. den Vernissage-Lack auftragen.
Beim Malen mit der Spitze tropft Wachs heraus
Achten Sie darauf, daß die Kanten rundum sauber sind. Sollten Sie länger mit der Spitze malen empfiehlt es sich ein Stückchen gefaltetes Kosmetiktuch in den Spalt an der Spitze zu schieben. Es saugt das Wachs auf.
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